Die Zentrierung dient grundsätzlich der Entwicklung einer robusten Gesundheit. Die Übung beseitigt Qi-Mangel und hilft sehr gut bei der Regeneration.
Nach der Übung fühlt man sich gut erholt, erfrischt und gestärkt, so dass neue Aufgaben nicht mehr so bedrohlich wirken.
Zur Tagesmitte haben wir schon einiges hinter uns: etwa Zeitdruck oder Stress am Arbeitsplatz mit Vorgesetzten, Mitarbeitern oder Kunden. Auch auf dem Weg zur Arbeit oder der frühmorgendliche Alltagsstress, wenn die Kinder in Kita oder Schule müssen.
Wir hatten also schon viel Zeit, Nervosität, Konflikte und Emotionen in einem Überforderungsgefühl aufzustauen.
Nun ist die beste Zeit innezuhalten und den Vormittag zu verarbeiten, um uns neuen Schwung für den Nachmittag zu geben!
Wir nutzen beispielsweise eine leichte Selbstmassage um neurologisch, quasi wie ein PC, herunterzufahren und schließlich unserer eigenen Mitte wieder anzukommen. Die Zentrierung ist die Standard-Basisübung im Taoismus und damit grundlegend für die Regeneration und für alle inneren Künste. Die Zentrierung sorgt für Versorgung, Entsorgung, Reparatur und Erneuerung. Dabei werden Geist, Sinne und alle Gefühle zusammen mit dem Atem und der Körperspannung in der Körpermitte vereinigt.
Noch vor dem Mittagessen können wir den Vormittags-Stress verarbeiten und dann auch die Mittagspause besser genießen! Nach dem Essen können wir das „Suppenkoma“ vermeiden und die Verdauung ankurbeln, indem wir unser Qi im Bauch erhitzen. Als Konzentrationshilfe dient uns dabei ein (zunächst) geistiger Qi-Ball in der Mitte der Bauchhöhle, auf Höhe des Nabels, wie eine innere Sonne. Diese Übung führt dazu, dass alle inneren Organe und Drüsen direkt besser versorgt werden. Damit erholen wir uns effektiv von den Belastungen und bauen uns ein wieder volle Einsatzfähigkeit und ein starkes Belastbarkeitspotential auf.